Das Solarfeld ist von verschiedenen Biotopstrukturen umgeben. Foto: Andreas Engl

🔌☀️Erneuerbare Energien🔌☀️

M. Akteure, Allgemein, Bayerischer Wald. Heimatregion

Der Anteil an Erneuerbaren Energien soll steigen. Doch Freiflächen-PV-Anlagen sind alles andere als schön anzusehen und auch für Landwirtschaft oder Ökologie wenig nützlich. Daher sollen neben Dachflächenanlagen alternative Anlagen unterstützt werden. Mehrfachnutzung ist hier das Stichwort!
PV und ein ökologisch wertvoller Lebensraum für Tiere
Auf dem Bodenkirchner Solarfeld von Andreas Engl wird Artenvielfalt groß geschrieben. Auf seinem Solarfeld findet man z.B. 6 mal so viele Nachtfalterarten als auf den danebenliegenden Maisfeldern. Möglich machen dies Trockenmauern, Hecken und Streuobstwiesen auf dem Feld. Beim Thema Erneuerbare Energie ist er überzeugt: „Die Mischung macht´s!“

Mehr Infos dazu gibts hier!

Eine Spinne neben dem Solarfeld in Bodenkirchen, die Artenvielfalt wächst. Foto: Andreas Engl

Eine Spinne neben dem Solarfeld in Bodenkirchen, die Artenvielfalt wächst. Foto: Andreas Engl

Das Solarfeld ist von verschiedenen Biotopstrukturen umgeben. Foto: Andreas Engl

Das Solarfeld ist von verschiedenen Biotopstrukturen umgeben. Foto: Andreas Engl

Das Solarfeld ist von verschiedenen Biotopstrukturen umgeben. Foto: Andreas Engl

Das Solarfeld ist von verschiedenen Biotopstrukturen umgeben. Foto: Andreas Engl

Erneuerbare Energie und Landwirtschaft, Agri-PV

Zwischen den Solarmodulen werden Nahrungs- und Futtermittel angebaut, der Hafer wächst bisher am Besten. Aber auch Beeren und Spalierobst entwickeln sich unter den Modulen bisher ganz gut! Unterstützung gibt´s auch hierfür vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bzw. den jeweiligen Ämtern für Ländliche Entwicklung. Mehr Infos zu

Die PV Module sind so ausgerichtet, dass die Bewirtschaftung der Flächen dazwischen möglich ist. Foto: Miriam Lohmüller

Die PV Module sind so ausgerichtet, dass die Bewirtschaftung der Flächen dazwischen möglich ist. Foto: Miriam Lohmüller

m Projekt gibts hier!

Unter den Modulen wachsen Obstbäume und Beeren. Foto: Miriam Lohmüller

Unter den Modulen wachsen Obstbäume und Beeren. Foto: Miriam Lohmüller

Geringere Flächenversiegelung durch eine Pfahlkonstruktion., Foto: Miriam Lohmüller

Geringere Flächenversiegelung durch eine Pfahlkonstruktion., Foto: Miriam Lohmüller

Aber auch unsere Wälder haben Potenzial als Erneuerbare Energie
Die Bayerischen Wälder haben einen jährlichen Zuwachs von ca. 12 Festmeter pro ha Wald. Umgerechnet auf gesamt Bayern könnte man damit auch 60 TWh Energie, also mehr als alle Kernkraftwerke, PV-Anlagen, und Windräder Bayerns zusammen produzieren, erzeugen.
❌Natürlich sollten wir aber auf keinen Fall alle unserer Wälder abholzen!!!❌ Aber das Potenzial ist groß. Denn allein das nicht genutzte Holz, also das, was jährlich mehr wächst als geerntet wird, entspricht ca. 5000 GWh, oder Heizenergie für 200.000 Haushalte. Ein guter Grund für die Staatsregierung, den Aufbau von Hackschnitzelheizungen und den dazugehörigen Nahwärmenetzen zu fördern. Gerade in ländlichen Bereich, wo die Transportwege kurz sind und die Wertschöpfung der Holzwirtschaft direkt vor Ort stattfindet. Erkundige Dich einfach beim Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern bzw. dem BZA, Bereich Zentraler Aufgaben.